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Informationen von A bis Z

Anmeldung
Im Anschluss an den jährlich im Januar stattfindenden Infoabend können sich interessierte Eltern für ein Aufnahmegespräch anmelden. Geschwisterkinder und LMU-Angehörige (Studenten und Angestellte der LMU) werden bei der Aufnahme bevorzugt. Die Platzvergabe erfolgt nach der Teilnahme an unserem Infoabend und einem persönlichen Aufnahmegespräch.
Arbeitsstunden
Jedes Elternteil (außer Vorstände und deren Partner) muss pro Kindergartenjahr mindestens 12 Arbeitsstunden für den gesamten Kindergarten leisten, z.B. in Form von Reparaturen, Instandsetzungen, Bau- oder Renovierungsprojekten. Darüber hinaus gibt es häufig wiederkehrende Aufgaben (z.B. Geschirrtücher waschen, Spielgeräte pflegen, Verbandskästen warten). Auch der jährliche Flohmarkt, das Laternenfest und das Sommerfest werden von den Eltern organisiert.
Auszeichnung
Auszeichnung der Bundesarbeitsgemeinschaft Elternintiativen e.V.: BAGE-Siegel.
Bauernhof
Jede Gruppe fährt einmal im Jahr ein Wochenende gemeinsam auf einen Bauernhof – mit Eltern, Geschwistern und Bezugspersonen. Im letzten Kindergartenjahr verreisen die Kinder einige Tage alleine mit den Bezugspersonen.
Bezugsperson
Jede Gruppe wird von einem/r Erzieher/in geleitet, der/die sich als Bezugspersonen für die Kinder versteht und sie über den gesamten Kindergartenzeitraum auf ihrem Weg begleitet. So entsteht ein enges Vertrauensverhältnis.
Brotzeit
Für das Frühstück und die Nachmittagsbrotzeit sind die Eltern zuständig: Jeweils eine Woche lang bringt ein Elternpaar eine gesunde Brotzeit für alle Kinder in der Gruppe mit (Obst und Gemüse, Brote, Müsli…) Dafür wird ein gruppeninterner Brotzeitplan erstellt.
Demokratie und Teilhabe
Verantwortlich für den innovativen Charakter und die Dynamik der Einrichtung ist das demokratische Prinzip. Alle Eltern sind Vereinsmitglieder, alle haben die Chance, das pädagogische Konzept nach ihren ideellen Vorstellungen mitzugestalten. Die Diskussion und Bewertung neuer Ideen findet jährlich im Plenum, in monatlichen Elternabenden und im permanenten Erfahrungsaustausch zwischen Eltern und Personal statt. Das Praktizieren lebendiger Pädagogik ist den Eltern so wichtig, dass sie bereit sind, aktiv mitzuarbeiten. Ebenso wichtig ist es aber auch den Kindern, dass ihre Eltern aktiv an ihrem Kindergartenalltag teilhaben.
Eingewöhnung
Die Eingewöhnung erfolgt individuell je nach den Bedürfnissen der einzelnen Kinder. Wenn eine Gruppe neu anfängt, werden die Kinder zeitlich gestaffelt aufgenommen, bis die Gruppe komplett ist.
Elternabende
In monatlich stattfindenden Elternabenden informieren die Bezugspersonen die Eltern über das Leben ihrer Kinder im Kindergarten, die Stimmung in der Gruppe und anstehende Projekte, die Entwicklung der Kinder und Unternehmungen. Es ist Raum für Fragen, Anregungen etc.
Elterndienst
In Zeiten mit hohen Krankenständen im Personal helfen die Eltern in Ausnahmefällen aus und übernehmen die Betreuung der Kinder in der Gruppe, so genannte Elterndienste.
Elterngespräche
Individuelle Einzelgespräche zwischen Eltern und Bezugspersonen sind bei Bedarf jederzeit möglich.
Elterninitiative
Wir sind eine Elterninitiative, die von der aktiven Beteiligung der Eltern am Kindergartenalltag lebt. Neben den jährlichen Arbeitsstunden machen die Eltern die Brotzeit der Kinder, übernehmen Putzdienste und Elterndienste. Wir sind zudem Mitglied im KKT e.V.
Emotionen
Emotionen sind wichtig und müssen ausgelebt werden. Kinder dürfen sich ärgern und streiten. Wir akzeptieren ihre Gefühle und geben ihnen Modelle mit auf den Weg, wie sie sich konstruktiv mit ihren Konflikten auseinandersetzen können. Wir unterstützen sie darin, im Rollenspiel oder in Gesprächen gemeinsame Lösungen zu finden.
Essen
Für die Lieferung des Mittagessens beauftragt jede Gruppe einen Caterer ihrer Wahl.
Exkursionen
Ab den Osterferien im ersten Jahr machen wir Exkursionen in den Großstadtdschungel: zunächst ganz kleine Ausflüge auf den Spielplatz im Park, später größere. Ins Museum, Theater, an die Isar, zum Schlittenfahren oder in den Botanischen Garten. Die Vorschulkinder fahren sogar ein paar Tage auf den Bauernhof.
Familienfeste
Mitglieder können unsere Räumlichkeiten nach Absprache auch für private Feiern wie Kindergeburtstage nutzen.
Fasching
Für das Faschingsfest wird die Spielzone nach einem vorher festgelegten Motto dekoriert. Die Kinder kommen verkleidet – oder nicht – in den Kindergarten. Es wird gespielt und gefeiert.
Freispiel, Angebote und gelenktes Spiel
Kinder wollen größer werden, wachsen und sich entfalten. Dazu gehört die Entwicklung des eigenen Körpergefühls, des Geistes und der Ethik. Bei uns können die Kinder ihre Spiele nicht nur selbst initiieren und gestalten, sondern auch an verschiedenen Angeboten unserer Fachpädagogen (Gruppenübergreifende Angebote oder Exkursionen) teilnehmen. Durch selbstgewählte Aktivitäten erlebt das Kind die Wirklichkeit ganzheitlich und lernt vorwiegend handlungs-, erfahrungs- und erlebnisbezogen. Ob Theater, Fremdsprachen, Rhythmik oder Sport: Alles hat Spielcharakter, das Lernen geschieht ohne Anstrengung und macht den Kindern großen Spaß.
Ferien
Unsere Ferien lehnen sich an die Bayerischen Schulferien an. Für die Kinder ab dem zweiten Kindergartenjahr werden aber Feriendienste angeboten, um die Schließzeiten mit der Berufstätigkeit der Eltern vereinbar zu machen. Im Sommer ist der Kindergarten drei Wochen komplett geschlossen.
Garten
Unser Garten ist wild, abenteuerlich und gefährlich. Zwischen Kletterbäumen, Holzhäusern und Gestrüpp können die Kinder ihre Umwelt selbst gestalten und verändern: bauen, pflanzen, Kellerasseln sammeln, Schlammsuppen kochen und Berge versetzen. Wir betrachten es als wichtige Unfallprophylaxe, Kinder von sogenannten gefährlichen Umgebungen nicht fernzuhalten, sondern ihnen die Möglichkeit zu bieten, mit Gefahren des Alltags richtig umzugehen.
Gartenzeit
Die Kinder gehen täglich zum Spielen und Toben in den Garten, auch wenn das Wetter schlecht ist. Wettergerechte Kleidung ist daher unbedingt nötig.
Geschäftsordnung
Die Geschäftsordnung steht hier als Download bereit.
Geschwisterkinder
Geschwisterkinder werden bei der Aufnahme bevorzugt. Der Beitragssatz für das jüngere Geschwisterkind sinkt auf 75% des Regelbetrags.
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Gruppen
Unsere fünf Kindergartengruppen sind klein (je sieben Mädchen und sieben Jungen) und altershomogen. Wir nehmen die Kinder entsprechend des Stichtags für die Einschulung auf, damit sie möglichst vom Kindergarteneintritt bis zum Schulanfang zusammen bleiben können. So entstehen stabile Freundschaften über die Kindergartenzeit hinaus. Jede Gruppe wird von einer konstanten Bezugsperson und einer zweiten Ergänzungskraft begleitet. So entstehen zwischen den Kindern und den Pädagogen/innen enge Vertrauensverhältnisse.
Gruppenübergreifende Angebote
Einmal in der Woche gibt es gruppenübergreifende Angebote für alle Kinder ab dem zweiten Kindergartenjahr. Die Kinder können sich für ein Bastel-, Spiel- oder Sportangebot entscheiden, für das sie die eigene Gruppe verlassen und mit Kindern und Bezugspersonen aus anderen Gruppen zusammenkommen. So lernen sich die Kinder aus verschiedenen Gruppen besser kennen und bewegen sich selbstständiger im ganzen Kindergarten.
Infoabend
Bei unserem jährlichen Infoabend im Januar stellen wir interessierten Eltern unser Haus und unser Konzept vor, beantworten alle Fragen zum Kindergarten und zeigen unsere Räumlichkeiten. Im Anschluss kann man sich zu einem persönlichen Aufnahmegespräch anmelden.
Kinderplenum
Einmal im Monat versammeln sich alle Kinder zu einem Kinderplenum. Hier werden gemeinsame Regeln festgelegt, die dann für alle gelten. Die Kinder können erzählen, was ihnen gefällt und was nicht. So lernen sie, befriedigende Ergebnisse verbal und zunehmend selbstständig zu erzielen. Diese Art der Gewaltprävention macht aus unseren Kindern gute Teamplayer und Konfliktmanager.
Konzept
Unser pädagogisches Rahmenkonzept finden Sie hier.
Kosten
Die Kosten richten sich nach der Buchungszeit. Die Kernzeit von 9 bis 16 Uhr kostet aktuell 361 € (Jugendhilfe bezuschusst nach Antrag beim Sozialbürgerhaus). Hinzu kommt eine einmalige Aufnahmegebühr in Höhe eines Monatsbeitrags. Bei Geschwisterkindern reduziert sich der Beitragssatz für das jüngere Geschwisterkind auf 75%. Essens- und Spielgeld betragen zusätzlich ca. 65-80 €/Monat.
Laternenfest
Im November feiern wir unser Laternenfest mit Laternenumzug im Park, Lagerfeuer, Stockbrot und Glühwein für die Großen.
Mitglieder
Die Eltern werden nach Unterschrift des Vertrages Vereinsmitglieder. Die Mitgliederversammlung (das Plenum) findet einmal jährlich (bei Bedarf öfter) im Kindergarten statt.
Öffnungszeiten
Der Kindergarten ist montags bis donnerstags von 9-16 Uhr geöffnet. Zusätzlich gibt es für Kinder ab dem zweiten Jahr einen Frühdienst ab 8 Uhr (Mo-Fr) und einen Spätdienst bis 17 Uhr (Mo-Do). Freitags schließt der Kindergarten für alle um 13 Uhr.
Plenum
In der jährlichen Mitgliederversammlung berichten die Vorstände aus ihren Zuständigkeitsbereichen. Außerdem können alle Vereinsmitglieder Veränderungswünsche vorbringen, Fragen stellen und Meinungen austauschen.
Putzdienst
In wöchentlichem Wechsel übernehmen die Eltern das Putzen der Gruppenräume. Hierfür erstellt jede Gruppe einen individuellen Putzplan.
Räumlichkeiten
Jede unserer Gruppen hat abgeschlossene Gruppenräume mit eigenem Zugang zum Garten und einem eigenen Außensitzplatz zum Mittagessen oder Brotzeitmachen in der warmen Jahreszeit. Die Spielzone, die auch zum Turnen benutzt wird, der Rhythmikraum, die Bibliothek und der große Garten, der den gesamten Kindergarten umschließt, werden von allen Kindern gemeinschaftlich genutzt. Bei uns gibt es ausreichend Platz, Zeit und die entsprechenden Materialien zum eigenständigen und gemeinsamen Forschen, Lernen und Spielen.
Renovierungswochenende
Bevor eine neue Gruppe startet, renovieren die neuen Eltern in Absprache mit der betreffenden Bezugsperson den Gruppenraum. Dafür erhalten sie einen kleinen Etat vom Kindergarten.
Rhythmik
Einmal in der Woche kommen Geny Ramos da Silva Lochner und Carola Dünßer, Lehrerinnen des Instituts Rhythmikon München, in den Kindergarten und unterrichten die Kinder in kleinen Gruppen von je sieben Kindern. Rhythmik ist ein Bewegungsangebot, das die körperliche, geistige und emotionale Bewegung gleichzeitig anspricht. Schwerpunkt ist das Zusammenspiel zwischen Musik und Bewegung. Mehr erfahren Sie auf www.rhythmikon.de.
Satzung
Die Vereinssatzung steht hier als Download bereit.
Sommerfest
Das jährliche Sommerfest mit wechselnden Angeboten wie Tombola, Hüpfburg, Bastel- und Spielstationen, Essen und Trinken wird von den Eltern organisiert.
Spenden
In Kooperation mit schulengel.de können Sie uns finanziell unterstützen. Bei einem Einkauf in vielen Online-Partner-Shops erhalten wir Prämien. Mehrkosten fallen hierbei für den Einkäufer nicht an.

Süßigkeiten
Im Kindergarten gibt es keine Süßigkeiten – außer an Geburtstagen oder Feiern.
Tagesablauf
Nach einer Freispielzeit während der Ankommensphase frühstückt jede Gruppe für sich. Anschließend gehen die Kinder in der Gartenzeit täglich nach draußen. Nach dem Mittagessen haben die Kinder Gelegenheit, sich auszuruhen, oder, wenn sie nicht müde sind, im Garten zu spielen. Nachmittags gibt es nochmal eine Brotzeit, bevor die Eltern zum Abholen kommen. Zusätzlich gibt es an verschiedenen Tagen der Woche spezielle Angebote wie Turnen, Rhythmik, gruppenübergreifende Angebote oder Exkursionen.
Turnen
Einmal in der Woche turnt jede Gruppe in der Spielzone. Rennen, Fahrradfahren, Toben und Schlittenfahren können die Kinder aber täglich während der Gartenzeit im Freien.
Übernachtung im Kindergarten
Im letzten Kindergartenjahr übernachten die Kinder in Vorbereitung auf den Bauernhof eine Nacht mit ihrer Gruppe im Kindergarten.
Vorstand
Die Vorstände übernehmen einen großen Teil der Verwaltung und Organisation des Kindergartens. Jede Gruppe wählt eine Person ihres Vertrauens, die einen bestimmten Zuständigkeitsbereich übernimmt: Finanzen, Zuschüsse, Beiträge, Personal oder Haus und Hof.